Vorbereitung auf berufliche Rehabilitation
Die Vorbereitung fußt auf einer Lebenszielplanung, die Integration in Arbeit und Beruf als sinnvolles Ziel benennt. Eine gezielte Vorbereitung kommt grundsätzlich bei allen Menschen im arbeitsfähigen Alter in Frage, deren gesundheitliche Beeinträchtigung dies ermöglicht und die selbst dazu motiviert sind.
Dies kann bei jüngeren Patienten nach einer stationären, teilstationären oder ambulanten Behandlung erfolgen, die nach heutigen Erkenntnissen möglichst rasch wieder an vorherige Lebens- und Arbeitssituationen anknüpfen sollten, wenn das möglich ist.
Dies kann auch bei Langzeiterkrankten zu wichtigen Entwicklungen führen, die erneut Hoffnung auf eine Integration in Arbeit eröffnen können.
Wichtige Schritte der Vorbereitung sind die Information und Orientierung über vorhandene Angebote in der Region, die Feststellung der derzeitigen Belastungsgrenzen und der Aufbau von Grundarbeitsfähigkeiten bis zu einer mindestens halbtägigen Tages- und Wochenstruktur. Diese Schritte dienen zugleich dazu, das Ziel der Integration jeweils zu prüfen und die für den Patienten/Klienten notwendigen Zeiten und Phasen zu vereinbaren. In dem Maße wie dies gelingt, steigt die Hoffnung auf weitere Schritte der beruflichen Rehabilitation oder auch der direkten Integration ins Arbeitsleben.
Zeigt sich, dass die Belastungsgrenzen bereits bei stundenweiser Tätigkeit und Arbeit erreicht sind, so sollte die Lebenszielplanung Möglichkeiten der Tagesstruktur im sozialen Raum oder auf dem besonderen Arbeitsmarkt eröffnen.




